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Ankuhner Magdeburgfahrer

Die Ankuhner Magdeburgfahrer Am Ende des 19. Jahrhunderts musste die Märkte der größeren Handelszentren, wie Magdeburg und Leipzig, mit Waren aller Art wöchentlich beschickt werden. Auch das im Ankuhn geerntete Gemüse musste verkauft werden. Bei all den Aufgaben der Fuhrleute waren auch Zerbster beteiligt. Die Fuhrherren, heute Fuhrunternehmer genannt, aus dem Ankuhn fuhren mit den Waren zwei mal wöchentlich nach Magdeburg. So auch die Fuhrleute Franz Friedrich, Franz Schulze, Max Friedrich oder Christian Hädicke mit seinen Söhnen. Der erste Teil der Fahrt ging bis Dannigkow. Hier wurde eine Rast mit dem füttern der Pferde eingelegt, bevor es dann nach Magdeburg weiter ging. Früh am Morgen waren dann die Waren auf den Märkten. Die Rückladung bestand dann aus Reis, Kaffee oder Fässer mit Heringen. Zwischendurch war ein Tag Ruhe, neue Ladung wurde übernommen und die Wagen neu geschmiert. Teilweise wurden bis zu 100 Zentner aufgeladen. Im Volksmund vor dem 1. Weltkrieg hießen diese Fuhrleute, die "Magdeburgfahrer"! (Helmut Hehne)

 

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