Willkommen im alten Zerbst

Zerbst um 1700

Zerbst

nach einer Zeichnung von 1710

Ecke Rathaus

Im Hintergrund St Trinitatis


Die zerfallene Wasserburg wurde abgerissen.
Duch den Niederländer Ryckwaert begann 1681 der Bau des Residenzschlosses, von dem heute noch der Ostflügel als Ruine sichtbar ist.
Unter wechselnden Baumeistern arbeiteten die Zerbster bis 1747 an den aufwendigen drei Schlossflügeln.
Von Ryckwaert stammt übrigens auch die St. Trinitatiskirche.

26.10.1760 König Friedrich geht mit 30000 Mann bei Roßlau über die Elbe
22.05.1764 der nach Coswig und Zerbst zurückgekehrte Fürst Friedrich August vermählt sich mit der Prinzessin Frederike Auguste Sophie
Mai 1767 viele Zerbster wandern aufgefordert von der Kaiserin Katharina nach Saratow
08.05.1768 Großes Dankfest wegen dem Geburtstag von Katharina
19.10.1769 Aufrichtung einer neuen Butterjungfer während des Vormittags
Januar 1770 auf Grund eines Nuthehochwassers stehen mehrere Straßen der Stadt unter Wasser
1772 große Not wegen Teuerung und Kornmangel
28.12.1774 die Verordnung gegen das überhand nehmende Betteln in der Stadt tritt in Kraft

Grundriss der ehemaligen Toranlage um 1700

Das Heidetor - Eine große Befestigungsanlage unserer Stadt.

Januar 1777 grosse Kälte, bis -23 Grad
Oktober 1777 grosses Viehsterben in der Stadt
1779 Das Armenwesen wird arrangiert. Ab jetzt dürfen Einheimische nur noch Sonnabends betteln und Fremde gar nicht mehr.
17. Februar 1781 in einer Verordnung wird geschrieben, das es eine bessere Aufsicht über die Kirchentüren geben solle
1783 große Not unter den Armen der Stadt, es wird an einer Armenanstalt gearbeitet, öffentliche Bettelei wird bei Zuchthausstrafe verboten
1785 erst große Kälte, dann große Überschwemmung in Zerbst
21. Januar 1786 Verordnung über das "Verbot des Ausführens von Kühen, Kälbern und Eiern"
1787 ein sehr trockenes Jahr
1790 eine neue Butterjungfer wird gesetzt
März 1792 der neue Superintendent des Zerbster Landes Johann Wilhelm Chemnitz hält in der Schloß-und St. Bartholomäikirche seine Antrittsrede
März 1793 unglücksseliges Lotto wird verboten
Mai 1794 die große Glocke der Nikolaikirche, welche vielfach gesprungen ist, wird in Stücke zerschlagen und vom Rat verkauft
17. November 1796 offizielle Anzeige vom Tod der Kaiserin Katharina
Januar 1797 Trauergeläute um die Kaiserin vier Wochen lang von 11-12 Uhr
März 1798 die Arbeiten an den neuen Anlagen im Schloßgarten beginnen, 100 Menschen arbeiten dort täglich
1799 der Schloßteich hinter dem Schloß, den der Hofmarschall von Stangen 1783 hatte zuwerfen und eine Wiese daraus machen lassen wird wieder ausgekarrt

Kupferpfennig aus dem Jahre 1766